ECPAT Österreich, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung

Stellungnahmen

2017

SDGs umsetzen – Gemeinsamer Brief von 144 Organisationen an die Bundesregierung

24. Jänner 2017 - Seit einem Jahr sind die SDGs (Sustainable Development Goals) in Kraft. Allerdings gibt es in Österreich weder eine Umsetzungsstrategie, noch ausreichende Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten. Auch genaue Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sind ungeklärt. In einem gemeinsamen Brief forderten 144 Organisationen, darunter ECPAT Österreich, die Bundesregierung nun zu einem raschen Start der Umsetzung der SDGs auf.

Die Mitglieder der Bundesregierung sowie die beiden StaatssekretärInnen wurden in persönlichen Schreiben auf die Dringlichkeit Aufmerksam gemacht, um sich konstruktiv einzubringen wurden konkrete Vorschläge gemacht, wie man weiter vorgehen könnte.

Als Beispiel ist hier der Brief an Bundeskanzler Kern zu sehen.

Globale Verantwortung – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung & humanitäre Hilfe veröffentlicht alle Antworten hier auf ihrer Website. Die AG Globale Verantwortung hat ebenso wie das Ökobüro Presseaussendungen versandt, die hier und hier zu lesen sind.

2016

Kinderflüchtlinge in Europa - Stellungnahme von 78 internationalen Organisationen

29. November 2016 - 78 internationale Organisationen, darunter auch ECPAT Österreich, rufen zu besserem Schutz von Kindern in Flucht- und Migrationssituationen auf. Anlass ist das „Europäischen Forums Kinderrechte“, das am 29. November in Brüssel stattfindet.

Im Jahr 2016 war mindestens ein Drittel der in Griechenland über das Meer angekommenen Flüchtlinge minderjährig. In Italien hat sich der Anteil der dort ankommenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Die Forderungen der 78 Organisationen finden Sie in der englischen Stellungnahme.

Zur Stellungnahme

2015

Stellungname von ECPAT Europe zum Schutz der geflüchteten Kinder

29. Oktober 2015 - Aktuelle Krisen, Konflikte und Kriege – unter anderem in Syrien, Afghanistan und Eritrea, veranlassen Menschen den unerträglichen Situationen in ihrem Heimatländern zu entfliehen. Ein Teil von ihnen flüchtet in die Europäische Union. Unter den Flüchtenden sind sehr viele Kinder. Manche von ihnen sind von ihren Familien getrennt. All diese Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet Opfer von unterschiedlichen Missbrauchsformen zu werden und können auch als Opfer von Kinderhandel ankommen. Andere Kinder und Jugendliche, die in Europa ankommen – sei es mit oder ohne ihre Familien, sind hoch gefährdet ausgebeutet zu werden und benötigen Schutz, damit diese Gefahr nicht Realität wird. Die Wichtigkeit des Schutzes von Kindern und Jugendlichen kann nicht genug betont werden.

Die Europäischen ECPAT Organisationen wenden sich mit dieser Erklärung an die Europäische Kommission und ihre Staaten und bitten sie alles zu unternehmen, die die geflüchteten Kinder und Jugendlichen Schutz und einen sicheren Raum finden. Über die Staatsgrenzen hinweg bedarf es einheitlicher Schutzsysteme, damit auch Rechte von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die entweder schon in Europa sind oder hier ankommen, ein Leben frei von der Gefahr von Missbrauch, geprägt von ihren Rechten, leben können.

Zur Stellungnahme

 

Stellungnahme zu Kinderrechten von Kinderflüchtlingen

05. Oktober 2015 - Als Mitgliedsorganisation des Netzwerks Kinderrechte fordern wir Kinderrechte für Kinderflüchtlinge! Tausende Kinderflüchtlinge sind in den letzten Monaten nach Österreich gekommen, viele von ihnen ohne den Schutz von Erwachsenen. Im Umgang mit ihnen müssen Kinderrechte gewährleistet und das Kinderwohl, gemäß der Österreichischen Bundesverfassung, an die erste Stelle gestellt werden!

Zur Stellungnahme

 

Stellungnahme zum strafrechtlichen Umgang mit "Sexting"

23. April 2015 - Auf Initiative und Input von der BJV und ECPAT Österreich haben die Grünen anlässlich der Begutachtung des Strafrechtsänderungsgesetzes eine parlamentarische Anfrage zu Sexting und Kinderpornographie eingebracht. Es geht darum, das Strafrecht an die Lebenswelten von Jugendlichen anzupassen und Sexting als Teil der sexuellen Selbstbestimmung von Jugendlichen zu entkriminalisieren.

Zur Stellungnahme

2014

Reform des Strafrechtsparagraphen §207a notwendig

Mai 2014 - ECPAT Österreich hat eine Stellungnahme zu einer dringend notwendigen Reform des § 207a, StGB, pornographische Darstellungen von Kindern im Internet betreffend verfasst. 11 weitere Organisationen haben sich angeschlossen. Das derzeitige Gesetz aus 2003 ist nicht mehr treffsicher im Hinblick auf neue Phänomene ("Sexting") und deckt bestimmte Bereiche nicht ab, wie z.B. das kommerzielle Anbieten bzw. Verkaufen von Nacktaufnahmen von Minderjährigen.

Zur Stellungnahme

Update Juli 2015: Unsere Bemühungen haben Früchte getragen! Informationen zur Änderung des Strafrechtsparagraphen finden Sie hier.

 

Stellungnahme zum UN-Bericht betreffend Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie

18. März 2014 - ECPAT Österreich begrüßt den Bericht der UNO und zeigt sich gleichzeitig besorgt darüber, dass offenbar zu wenig Anstrengungen weltweit und auch in Österreich unternommen werden, um kriminellen Netzwerken sowie EinzeltäterInnen das Handwerk zu legen.

Zur Stellungnahme