ECPAT Österreich, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung

Leitbild

Die Arbeit von ECPAT Österreich wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat. Als Basis dient der Art. 34 der seit 1989 in Kraft getretenen UN-Kinderrechtskonvention. Als weitere Grundlage dienen die jeweiligen Abschlussdokumente (Call for Action) der drei, bisher stattgefundenen Weltkongresse gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern (1996-Stockholm; 2001-Yokohama; 2008 Rio de Janairo).

Darin werden alle Staaten aufgerufen, nationale Aktionspläne gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern zu erarbeiten und umzusetzen, die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zu verbessern und ausreichend Mittel für den Schutz der Kinder bereitzustellen.

ECPAT Österreich will die komplexen Zusammenhänge zwischen gesellschaftspolitischen und sozioökonomischen Strukturen, die zu kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern führen, aufzeigen und auf die politische, ökonomische und geschlechterspezifische Dimension – insbesondere die strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen – als ursächlich hinweisen. Zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern durch Prostitution, Pornographie und Menschenhandel führt ECPAT Österreich Maßnahmen und Aktionen durch.

Schwerpunktbereiche sind: Lobby-Arbeit und Bewusstseinsbildung durch öffentlichkeitswirksame Aktionen sowie Forschung, Evaluation und Monitorring. Darüber hinaus erarbeitet ECPAT Österreich geeignete Strategien zur Information, Prävention sowie zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Schulung von speziellen Zielgruppen z.B. touristischen Fachkräften.

 

Die Präambel des Vereins ECPAT Österreich ist hier einsehbar.